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Sankt Peter im Vatikan: Pieta und Petrusstatue

Von blackman

Bemerkenswert ist hier im Petersdom jedes Detail, selbst die Weihwasserbecken, die jeweils von zwei Engelputten (in Lebensgröße!) gehalten werden, verdienen unsere Aufmerksamkeit. Ich könnte sie mir in einer anderen Kirche - sprich mit normalen Ausmaßen - auch gut als Taufbecken vorstellen. Die wirkliche Schönheit des Fußbodens mit seinen Mosaiken hingegen werden wir erst erfassen, wenn wir an einem der folgenden Tage die Kuppel besteigen und von der oberen Galerie aus einen Blick in die Basilika werfen können.

Ein Blick zurück zu den Eingangsportalen zeigt, dass die "Porta Sancta" (Heilige Pforte) tatsächlich von innen vermauert ist, den Putz ziert ein Kreuz.

Wir entscheiden uns zuerst für den Weg durch das rechte Seitenschiff, dort in der ersten Kapelle finden wir eines der berühmtesten Kunstwerke im Petersdom: Die "Pieta" Michelangelos. Durch die notgedrungene Entfernung von dem Kunstwerk und vor allem die Spiegelung des Panzerglases können wir nicht jedes Detail gebührend bewundern, aber ich erinnere mich, dass laut einem Reiseführer diese Statue von dem noch jungen Michelangelo entworfen wurde und mit seinen künstlicherischen Ruf begründete. Darüber hinaus soll es die einzige Skulptur sein, die er je signiert hat.

Wieder zurück im Hauptschiff, finden wir vorne rechts die berühmte Bronzestatue des Heiligen Petrus. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert, ist wohl ein Werk des Arnolfo di Cambio (oder seiner Schule) und hat schon im Vorgängerbau gestanden. Von den zahllosen Berührungen und Küssen im Laufe der Jahrhunderte ist der vorgestreckte Fuß glatt geschliffen. Am Namenstag des Heiligen Petrus wird die Statue mit kostbaren Gewändern geschmückt.

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Die Kolpingsfamilie Roisdorf präsentiert Rom und den Vatikan auf ihren Seiten Pilgerwege Rom

Geschrieben 14.11.2002, Geändert 14.11.2002, 5273 x gelesen.

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