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Ostern in Rom

Von blackman

Eines der großen Ereignisse im römischen Jahreskreis ist die Osterfeier mit der vorangegangenen Karwoche. Nachdem der Heilige Vater bei der traditionellen Gedenkfeier des Kreuzweges im Kolosseum am Abend des Karfreitag deutlich erschöpft wirkte, sahen wir bei dem feierlichen Gottesdienst am Ostersonntag (2002) den Papst trotz Alter und Krankheit in relativ guter Verfassung.

Eine große Menschenmenge hatte sich auf dem Petersplatz versammelt, um gemeinsam mit Papst Johannes Paul II. die Auferstehung Jesu Christi zu feiern - und anschließend den feierlichen Segen "Urbi et Orbi" (zu deutsch "der Stadt und dem Erdkreis") zu empfangen. Nunmehr im dritten Jahr wird bei der Eucharistiefeier am Ostersonntag die Ikone des allerheiligsten Erlösers, genannt "Acheropita", neben dem Altar aufgebaut. Die Darstellung Christi, der auf einem Thron sitzt, ist zum Schutz des Bildnisses zu Anfang des 13. Jahrhunderts mit einer kostbaren Silberplatte überzogen worden, die nur den Kopf freilässt.

Die vom Heiligen Vater verlesene Osterbotschaft stand unter der Überschrift "Dort, wo der auferstandene Christus einkehrt, kehrt mit ihm der wahre Friede ein". Der Papst ermahnte eindringlich alle Verantwortlichen in der Welt, ihren Beitrag für einen Frieden zu leisten, und ging auch auf die positive Erfahrung des Gebetstreffens von Assisi im Januar ein, wo viele Religionsführer gemeinschaftlich verkündet hatten, dass die Religion niemals Anlass für Hass und Gewalt sein dürfe. Nach der Spendung des Segens "Urbi et Orbi" richtete Papst Johannes Paul II. noch österliche Grüße in 62 (!) Sprachen an die Welt. In deutsch sagte er: "Euch allen ein gesegnetes und frohes Osterfest! Der Friede und die Freude des auferstandenen Herrn sei mit Euch."

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Geschrieben 16.04.2002, Geändert 16.04.2002, 2211 x gelesen.

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